Verein für Heimatkunde Gunzenhausen e.V.

Nachrichten

Jahrbuch 72 ist erschienen

Zwölf Autoren und dreizehn Beiträge  - das ist die ganz knappe Zusammenfassung des Jahrbuchs „Alt-Gunzenhausen“. Es spricht – so Vorsitzender Werner Falk -  für die Vitalität des 138 Jahre alten Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen. Das Jahrbuch 72 gibt es seit wenigen Tagen auch im örtlichen Buchhandel. Es ist 280 Seiten stark. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Autoren in fundierter Weise Einblick geben in die Facetten der Gunzenhäuser Stadtgeschichte“, sagt Werner Mühlhäußer, der Schriftleiter der renommierten Publikation.

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Mit Martin Burkert in Spalt

„Der kleine Mann von Spalt“ – das ist der vom Lateinischen ins Deutsche übersetzte Name „Spalatin“. Georg Burkhardt, der  1484 als unehelicher Sohn des Dekans vom Nikolausstift im Städtchen als „Kind der Sünde“  geboren wurde und später seinen bürgerlichen Namen  lateinisieren ließ, ging einen für ihn und die damalige Zeit ungewöhnlichen Lebensweg. Er durfte studieren und wurde zum Freund des Reformators Martin Luther. Dass ihm die Stadt Spalt nach 500 Jahren sozusagen aus dem Fegefeuer holte und ihm als ihren  berühmtesten Sohn ein Denkmal setzte, das offenbart, dass sie heute ein unverkrampftes Verhältnis zu ihrer Geschichte hat.

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Die einstigen Mühlen im Brombachtal

Das Fränkische Seenland ist heute (fast) in aller Munde, denn es hat inzwischen einen erstaunlich hohen Bekanntheitsgrad. Das ist der Erfolg der Touristiker, die keine Gelegenheit auslassen, um die Region dem Bewusstsein der Ausflügler und Erholungssuchenden nahe zu bringen. Aber wer weiß schon, wie es früher aussah im Brombachtal? Nur noch die älteren Menschen in der Region können sich an die Mühlen erinnern, die einst die Landschaft prägten. Zwölf von ihnen waren Wassermühlen. Sie sind in den siebziger Jahren vom Freistaat Bayern aufgekauft worden. Bis auf wenige (beispielsweise die Mandlesmühle) wurden sie abgebrochen und sind im See versunken. Dazu kommen noch vier weitere Anwesen, die „Opfer“ des Seenbaus wurden. Heute erinnert an sie der Absberger Mühlenweg, eine fünf Kilometer lange Wanderstrecke rund um den Ort, die sich in eineinhalb Stunden gehen lässt. Die Informationstafeln stellen die Charakteristik der einstigen Mühlen und Höfe vor.

Zu den Menschen, die sich noch gut erinnern können, gehört der frühere Absberger Bürgermeister Fritz Walter, der heute auch als Seenführer fungiert und mit seiner Frau in einem imposanten Hopfen-Fachwerkhaus am Griesbuck lebt. Er führte eine Gruppe des Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen, hatte für die Wanderer am Ende auch noch ein „Stamberla“ Absberger Zwetschgenbrands parat und begleitete sie beim geselligen Ausklang im Gasthaus „Jägerhof“. Vorsitzender Werner Falk äußerte seine Anerkennung: „Wir durften mit Fritz Walter die einstige Mühlenlandschaft auf eine angenehme Art kennenlernen.“

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Wanderung am Absberger Mühlenweg

Der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen startet am Samstag, 8. Juli, seine diesjährigen „Samstagsexkursionen“ mit einer Wanderung entlang des Mühlenwegs bei Absberg. Mit Altbürgermeister Fritz Walter übernimmt eine Persönlichkeit die Führung, die alle Phasen der Veränderungen im Fränkischen Seenland und seiner Kerngemeinde Absberg hautnah miterlebt, ja mitgestaltet, hat. Start ist um 16 Uhr am Rathaus in Absberg. Danach ist eine gemeinschaftliche Einkehr im „Seestüberl“ (nahe Sportplatz).

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